Reifenalter:


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Reifenalter
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Wie alt ein Reifen ist, lässt sich anhand der letzten Ziffern hinter der auf der Flanke angebrachten DOT-Nummer ablesen. Dabei handelt es sich bei den ersten zwei Ziffern um die Produktionswoche und bei den letzten zwei Ziffern um das Produktionsjahr (WWJJ). So bedeutet beispielsweise "2403", dass ein Reifen in der 24. Woche des Jahres 2003 hergestellt wurde. Reifen altern aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse beispielsweise durch Witterungseinflüsse wie UV-Licht, Feuchtigkeit sowie extrem hohen oder niedrigen Temperaturen. Dadurch verändern sich Elastizität und Haftfähigkeit des Reifens. Das gilt auch für nicht oder wenig benutzte Reifen. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, werden dem Material Substanzen zugegeben, die den Alterungsprozess stark verlangsamen. Damit ist gewährleistet, dass auch ein, mehrere Jahre (max. 5 Jahre) sachgemäß gelagerter Reifen der Spezifikation eines Neureifens entspricht und in seiner Verwendungstauglichkeit nicht beeinträchtigt ist. Es wird empfohlen, zehn Jahre alte Reifen nach zehn Jahren durch Neue zu ersetzen.

 

 


GTÜ: Alte und abgefahrene Reifen sind gefährlich

13.06.2013

Alle Jahre wieder kurz vor der Urlaubszeit gibt’s von allen erdenklichen Organisationen und Unternehmen diverse Hinweise zur Bereifung der Fahrzeuge, mit denen die Fahrt in die schönsten Wochen des Jahres durchgeführt werden soll. Wer den schlechten Zustand seiner Autoreifen ignoriert, kann als Halter oder Lenker des Fahrzeugs zur Rechenschaft gezogen werden. Das gilt selbst dann, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern noch nicht unterschritten ist, warnt jetzt die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) und schickt auch gleich einige Tipps hinterher: so als vernünftige Mindestprofiltiefe drei Millimeter bei Sommer- und vier Millimeter bei Winterreifen; bei Anhängern mit 100 km/h Zulassung dürfen die Reifen laut Gesetz nicht älter als sechs Jahre sein; bei typischen Standfahrzeugen wie Wohnmobilen, Anhängern, Caravans oder Oldtimern sollten die Reifen keinesfalls älter als acht Jahre alt sein. – Bei Reifen in normalem Einsatz gelte eine Obergrenze von acht Jahren als kritisch, selbst wenn noch genug Restprofil vorhanden sei. dv

 

Quelle: www.reifenpresse.de